Mögliche Motive zur Service-public-Initiative

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Die faustdicke Überraschung blieb zwar aus, aber immerhin unterstützte ein Drittel der Stimmenden ein Begehren (die Service-public-Initiative), das kein gewählter Volksvertreter für unterstützungswürdig befand. Was aber bewog die Stimmenden dazu, diese von den politischen Eliten «verfemte» Vorlage gutzuheissen?  Im Vorfeld der Abstimmung wurde über die Motive der (damals noch zahlreicheren) Unterstützer der Pro Service-public-Initiative (PSP) spekuliert: …

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Das Ergebnis der Service-public-Initiative ist leicht besser als erwartet

Foto: Kecko [1]

Weniger als ein Drittel der Stimmenden hiess die Service public-Initiative gut. Eine derart deutliche Ablehnung erwarteten wohl die wenigsten. Auch die Befürworterschaft reagierte verdutzt. Hatte man ihnen allenfalls zu viel Hoffnungen im Vorfeld gemacht? Die grösste Überraschung des jüngsten Urnenganges war, dass Überraschungen ausblieben. Mit einer solchen rechneten möglicherweise die Befürworter der Service public-Initiative. Dieser Optimismus war nicht …

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Social Media und Schweizer Politik im Mai 2016

Wrap-Up: Die monatliche Serie zur Schweizer Politik im Netz. [1]

Alle scheinen sich einig zu sein: Social Media sind ein wichtiges Werkzeug für Politikerinnen und Politiker, Campaigner und sogar Bundesräte. Doch wozu ist Social Media wirklich gut? Sind die Netzwerke mehr als ein Marketingtool und taugen sie sogar für Prognosen? Twitter Wenn die Entwicklung der «Follower» an der Zahl zu Beginn des Monates gemessen wird, dann …

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Die Schweizer Twitter-Geografie

Fahnen am Pizolpark. [1]

Im Wahlkampf 2015 wurde auf Twitter rege diskutiert. Doch woher stammen die Tweets? Bestimmt eine Region den gesamten Onlinediskurs? Der Gastbeitrag von Nicole Bosshard zeigt neben der Themeneinteilung auch, dass der Röstigraben auf Twitter beinahe überwunden wurde. Twitter wurde kürzlich zehn Jahre alt. In der Schweiz sind über 250’000 Userinnen und User auf dem Social-Media-Kanal …

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Wo erzeugen welche Volksinitiativen die meiste Resonanz?

Twitter vs. Offline. [1]

Aufmerksamkeit ist Voraussetzung, ist Antrieb, ist Währung politischen Erfolges. Ohne sie geht kaum etwas, das belegt auch die Forschung. Ist das neue soziale Medium Twitter in dieser Hinsicht nun bloss Abbild der offline-Welt oder setzt es eigene Akzente? Und welche Unterschiede offenbaren sich in der Bewertung der Abstimmungsvorlagen zwischen Presse und Parlament? Ein Gastbeitrag von …

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Die Chancen der Chancenlosen

Generation Grundeinkommen - Ausschüttung auf dem Bundesplatz in Bern. [1]

Kaum eine Initiative hat so wenig parlamentarischen Support erhalten wie die Service Public-Initiative. Im Stimmvolk scheint sie derzeit jedoch deutlich besser anzukommen. Wir haben dies zum Anlass genommen, der Frage nachzugehen, wie gut man von der Schlussabstimmung im Parlament auf das nachfolgende Abstimmungsergebnis schliessen kann. Dabei zeigt sich: Die Stimmabsichten des Volkes nähern sich während des Abstimmungskampfes oft dem Parlamentsergebnis an. Am 5. Juni 2016 …

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Schweizer Politik und Social Media im April 2016

Wrap-Up: Die monatliche Serie zur Schweizer Politik im Netz. [1]

Alle scheinen sich einig zu sein: Social Media sind ein wichtiges Werkzeug für Politikerinnen und Politiker, Campaigner und sogar Bundesräte. Doch wozu ist Social Media wirklich gut? Sind die Netzwerke mehr als ein Marketingtool und taugen sie sogar für Prognosen? Der vierte Teil der Serie geht zum ersten Mal auf individuelle Twitter-Accounts ein, welche politischen Parteien …

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Was, wenn der Euro-Mindestkurs noch wäre?

Währungskrise. [1]

Wie viele Jobs hat die Aufhebung des Euro-Mindestkurses bisher wirklich gekostet? Der Blick ins statistische Paralleluniversum zeigt: Die Aufgabe des Mindestkurses hat unzählige Industrie-Jobs weggerafft. Die Aussichten für den Industriestandort Schweiz wären mit Mindestkurs um einiges rosiger.  Als die Schweizerische Nationalbank am 15. Januar 2015 bekannt gab, den Euro-Mindestkurs aufzuheben, versetzte sie damit breite Kreise der Schweizer …

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Keine Angst vor der Angst in der Politik

Architektur der Angst [1]

Man tut den Emotionen Unrecht, wenn man sie für alle missliebigen Volksentscheide verantwortlich macht, denn unter Umständen führen sie gar zu informierteren Entscheiden, schreibt Thomas Milic. Nach aufwühlenden Abstimmungen ist oft von Gräben und Gegensätzen die Rede. Einer dieser Gegensätze wird in letzter Zeit besonders oft bemüht: Nein, nicht derjenige zwischen Stadt und Land und …

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